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Damit Ihre Druckprodukte später überzeugen, sollten bereits bei der Vorbereitung einige grundlegende Punkte beachtet werden. Viele typische Probleme entstehen nicht erst in der Produktion, sondern schon bei der Erstellung der Druckdaten oder bei der Auswahl ungeeigneter Einstellungen.
Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten allgemeinen Hinweise rund um Druckdaten, Farben, Beschnitt, Auflösung und Dateivorbereitung. So lassen sich viele Fehler bereits im Vorfeld vermeiden.
Ihre Druckdaten sollten grundsätzlich im richtigen Endformat angelegt werden. Nur so lassen sich Proportionen, Schriften, Bildgrößen und Abstände zuverlässig beurteilen. Nachträgliches Vergrößern oder Verkleinern kann zu Qualitätsverlusten oder unerwünschten Verschiebungen führen.
Wenn farbige Flächen, Bilder oder grafische Elemente bis an den Rand eines Druckprodukts reichen, muss in der Regel ein Beschnitt angelegt werden. Ohne Beschnitt können beim Endschnitt unerwünschte weiße Blitzer entstehen.
Wichtig ist außerdem, wichtige Inhalte wie Texte, Logos oder andere relevante Gestaltungselemente nicht zu nah an den Rand zu setzen. Dafür wird ein ausreichender Sicherheitsabstand benötigt.
Für ein sauberes Druckergebnis müssen Bilder und Grafiken in ausreichender Auflösung vorliegen. Zu niedrig aufgelöste Bilddaten wirken unscharf, pixelig oder detailarm. Besonders bei Fotos, großen Farbflächen und großformatigen Druckprodukten fällt dies deutlich auf.
Je nach Produkt und Betrachtungsabstand können die Anforderungen unterschiedlich sein. Grundsätzlich gilt jedoch: Zu geringe Auflösung lässt sich im Nachhinein nicht korrigieren.
Farbdarstellungen am Monitor entsprechen nicht immer dem späteren Druckergebnis. Bildschirme arbeiten mit Licht, Druckprodukte mit Farbe auf Material. Dadurch können Farbabweichungen entstehen, selbst wenn die Datei auf dem Bildschirm sehr gut aussieht.
Besonders wichtig ist deshalb die richtige Vorbereitung der Druckdaten im passenden Farbraum. Auch Papier, Material und Oberfläche beeinflussen die spätere Farbwirkung.
Nicht jedes Dateiformat ist für den professionellen Druck gleichermaßen geeignet. Druckdaten sollten so angelegt und gespeichert werden, dass Schriften, Bilder, Seitenformate und grafische Elemente zuverlässig erhalten bleiben.
Unsichere oder ungeeignete Dateiformate können zu Darstellungsfehlern, fehlenden Schriften oder veränderten Layouts führen.
Sehr kleine Schriftgrößen, feine Linien oder zu geringe Kontraste können im Druck problematisch sein. Was auf dem Bildschirm noch gut lesbar erscheint, kann gedruckt deutlich schwächer wirken. Deshalb sollten Schriften in ausreichender Größe und gutem Kontrast angelegt werden.
Vor dem Hochladen sollten alle Druckdaten noch einmal sorgfältig geprüft werden. Dazu gehören insbesondere Seitenformat, Ausrichtung, Seitenanzahl, Bilder, Abstände und sichtbare Fehler in Texten oder Layouts. Je früher ein Problem erkannt wird, desto einfacher lässt es sich beheben.
Wenn Unsicherheit bei Druckdaten, Beschnitt, Auflösung oder Farbraum besteht, empfiehlt sich ein genauerer Datencheck vor der Produktion. Das gilt besonders bei wichtigen Drucksachen, großformatigen Produkten oder aufwendig gestalteten Motiven.
Ein sorgfältiger Datencheck reduziert das Risiko von Fehldrucken und hilft dabei, ein möglichst sauberes Druckergebnis zu erzielen.
Welche Dateiformate für den Druck geeignet sind und worauf Sie achten sollten.
Unterschied zwischen Standard-Datencheck und qualifiziertem Datencheck einfach erklärt.